Die 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben am 16. April 2018 ein Mandat erteilt, mit dem die Europäische Kommission beauftragt wird, neue Verhandlungen – unter Einbeziehung der „Westsahara“ – über das Fischereiabkommen EU-Marokko zu führen und die Partnerschaft zwischen den beiden Vertragsparteien zu konsolidieren.

Dieses Mandat wird unter der Bedingung erteilt, dass der Europäische Gerichtshof – der die „Westsahara“ und seine Hoheitsgewässer in seinem Urteil vom 27.02.2018 vom Fischereiabkommen zwischen der EU und Marokko ausschloss – respektiert wird.

Dies wird geschehen, indem in der neuen Vereinbarung darauf geachtet wird, dass die Bevölkerung in Südmarokko hauptsächlich von der finanziellen Entschädigung profitiert.

Dieses Verhandlungsmandat, das die strategische Partnerschaft zwischen Marokko und der EU im Fischereisektor wie auch in anderen Schlüsselsektoren bestätigt bzw. verstärkt, ist eine zusätzliche Stärkung der Rechtssicherheit von bilateralen Abkommen.

Für Rabat ist dies ein weiterer großer diplomatischer Sieg über die Gegner der territorialen Integrität des Königreichs, zu denen die Polisario-Front und ihr Hauptsponsor Algerien gehören. Es stärkt auch das Königreich als den einzigen legitimen Gesprächspartner, der in der Lage ist, internationale Abkommen über die südlichen Provinzen zu schließen.

eu morocco

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